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Familie Korbblütler (Asteraceae)
Gattung Alante (Inula/Pentanema)
Weidenalant (Inula salicina)
Pfäffikersee, Auslikon (ZH), Schweiz, 06.07.2011, 13.07.2012;
auch Weidenblättriger Alant, blüht von Juni bis Oktober in Flachmoorwiesen an hellen Standorten, 1 bis maximal 5 Körbchen am
Stängelende, gehört in der Schweiz zu den potenziell gefährdeten Pflanzenarten.
Gattung Artischocken (Cynara)
Kardunkelartischocke (Cynara cardunculus)
Dornach (SO), Schweiz, 18.08.2013 (2);
stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Blattrand glatt oder gesägt, Blätter entlang der Mittelrippe mit
Stacheln besetzt, auf der Unterseit grau oder weiß behaart, körbchenförmigen Blütenstände mit violetten Röhrenblüten.
Gattung Berufkräuter (Erigeron)
Feinstrahl-Berufkraut (Erigeron annuus)
Pfäffikersee, Auslikon (ZH), Schweiz, 13.07.2012, Jettingen-Scheppach, 01.07.2013;
auch Weißes oder Einjähriges Berufkraut, stammt ursprünglich aus Nordamerika, kam im 18. Jahrhundert als Zierpflanze nach
Europa, kann bis zu einem Meter hoch werden, Heilwirkung hat das einjährige Berufkraut bei Erkältungskrankheiten.
Gattung Dahlien (Dahlia)
Garten-Dahlie (Dahlia × hortensis)
Hirsehaus (Bayerischer Wald), 31.07.2006;
die Knollenpflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und kam Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa, die Garten-Dahlien ist aus
Kreuzungen von Wildarten entstanden, es gibt unzählige Sorten mit verschiedensten, auch mehrfarbigen Blütenfarben und
ebenfalls recht unterschiedlichen Blütenformen, Blütezeit Juli bis Oktober.
Gattung Eberwurzen (Carlina)
Golddistel (Carlina vulgaris)
Nussbaumen (AG), 24.09.2015 (2);
auch Gemeine Eberwurz, Kleine Eberwurz, Gemeine Wetterdistel, gedeiht auf sommerwarmen, trockenen Magerrasen,
Stängel aufrecht, Blütezeit im Hochsommer, traubiger bis rispiger Gesamtblütenstand mit meist nur drei
körbchenförmigen Blüten, Blütenkörbe kleiner als die der Silberdistel, Hüllblätter schon zur Blütezeit abgestorben,
innere Hüllblätter reagieren auf Luftfeuchtigkeit (hygroskopischen Hüllblätter), sie krümmen sich bei feuchtem
Wetter, um die Röhrenblüten zu schützen, bei Sonne breiten sie sich wieder aus, daher der Beiname Wetterdistel.
Silberdistel (Carlina acaulis)
Lukmanierpass (GR), Schweiz, 28.08.2011;
Blume des Jahres 1997, fehlt im Tiefland, kurzer Stängel, innere Hüllblätter silbrig-weiß, wasseranziehend, daher ebenfalls
Wetterdistel genannt, weil die Hüllblätter sich bei trockener Luft öffnen und sich schließen, wenn Regen zu erwarten ist.
Gattung Ferkelkräuter (Hypochaeris)
Gewöhnliches Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)
Werdau, 20.06.2013 (2);
Blütezeit Juni bis Oktober, Standort Trocken- oder Halbtrockenrasen, Blattrosette mit löwenzahnähnlichen, aber
behaarten Blättern, dünne verzweigte Stängel mit gelben Blütenkörbchen, die nur aus Zungenblüten bestehen, an
sonnigen Tagen vormittags geöffnet sind, wurde früher als Ferkelfutter verwendet, für Pferde giftig.
Gattung Flockenblumen (Centaurea)
Berg-Flockenblume (Centaurea montana)
Wüstenbrand, 15.06.2013 (2);
auch Waldkornblume, Standort sonnig, gelegentlich auch halbschattig, Stängel aufrecht, Blütenkörbchen einzeln mit
rötlichen, blauen bis violetten Röhrenblüten und blauen Randblüten, braunschwarze Fransen an den Hüllblättern.
Großköpfige Flockenblume (Centaurea macrocephala)
Wüstenbrand, 01.08.2010;
stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, auch Riesen-Flockenblume, sonniger Standort, Blütezeit Juli und August, Stängel dick
und dicht beblättert, Blätter breit, aufrechte Blütenstiele, Blütenkörbe einzeln mit großen, leuchtend gelben
artischockenähnliche Blüten, Nahrungsquelle für Bienen, Schmetterlinge und Schmetterlingsraupen.
Kornblume (Cyanus segetum)
Jettingen-Scheppach, 25.07.2006, Tussenhausen, 21.05.2016;
ist vermutlich aus dem Mittelmeergebiet als Getreideunkraut mit Saatgut nach Mitteleuropa gekommen, tritt häufig am
Rand von Kornfeldern auf, ist heute eher in Gärten zu finden, steht unter Naturschutz, Heilkraut u. a. bei
Verdauungsstörungen, Blasen- und Gallenbeschwerden, die Blüten werden auch für Wildkräutersalate verwendet,
wertvolle Nektarpflanze für Bienen, wurde im Lauf der Jahrhunderte zum Symbol unterschiedlichster Strömungen wie
deutschnationaler Bewegungen in Österreich-Ungarn, des Gedenkens an die Kriegsopfer in Frankreich, Nationalblume
Estlands.
Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
Hochwald (SO), Schweiz, 21.07.2013, Benninger Ried, 27.05.2017;
Blütezeit Juni bis August, gern auf sonnigen Wiesen und Weiden, an Wald-, Busch- und Wegrändern, Stängel kantig, über der
Mitte aufrecht abstehende Äste, Blätter gefiedert, dunkelgrün, leicht ledrig, einzelne Blütenkörbe, Hüllblätter grün mit
braunschwarzem Rand, Kronblätter dunkelpurpurn, purpurn oder hellrot.
Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
Teufen (AR), Schweiz, 26.09.2014, Rammingen, 25.08.2025;
auch Gewöhnliche Flockenblume, bevorzugt als Standort Halbtrockenrasen, Wiesen, Weiden und Wegränder, Korbhülle halbkugelig
oder glockenförmig mit dachziegelartig angeordneten Hüllblättern, Blütezeit je nach Region Ende Mai bis Oktober, Blütenkorb
mit violetten, rosa- bis purpurfarben Schaublüten am Rand und bis zu hundert inneren Röhrenblüten, gern von
Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und Schwebfliegen besucht.
Gattung Gänseblümchen (Bellis)
Gänseblümchen (Bellis perennis)
Werdau, 13.03.2007, 23.03.2007, 29.04.2010, 05.05.2010;
auf fast jeder Wiese in Mitteleuropa zu finden, essbar, eignet sich für Salate, Heilpflanze des Jahres 2017, wird bei
Gelenkbeschwerdenn Husten und Hautproblemen verwendet, regional viele verschiedene Namen, z. B. Maßliebchen, Himmelsblume,
Marienblümchen oder Tausendschön, Gänseblümchen stehen für Unschuld und Reinheit, blüht von Anfang des Frühlings bis in den
Spätherbst, in den USA ist der 28. Januar Gänseblümchen-Tag (Daisy Day).
Gattung Gazanien (Gazania)
Mittagsgold (Gazania rigens)
Jettingen-Scheppach, 19.10.2014;
auch als Mittagsgoldblume bezeichnet, da ihre Blüten sich nur bei direkter Sonneneinstrahlung, also zur Mittagszeit,
öffen, meist einzeln stehende körbchenförmige Blütenstände mit Zungenblüten und Röhrenblüten, Hüllblätter in zwei
bis vier Reihen angeordnet,.
Gattung Gemswurzen (Doronicum)
Herzblättriger Gemswurz (Doronicum columnae)
Jettingen-Scheppach, 11.05.2006, 25.04.2007;
auch Gamswurzen oder Gämswurzen, blüht ab Mai, gelbe Blüten, herzförmige, dunkelgrüne Blätter, beliebte Gartenstaude, im
Mittelalter galt Gemswurz als Heilpflanze zur Herzstärkung und zum Schutz vor der Pest.
Gattung Habichtskräuter (Hieracium)
Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
Hochwald (SO), Schweiz, 25.08.2013, Tussenhausen, 03.06.2021;
auch Mausohr-Habichtskraut oder Langhaariges Habichtskraut, gern auf auf sonnigem Magerrasen, Blütezeit Mai bis
Oktober, Flachwurzler, flache Blattrosette, Blätter auf der Unterseite graufilzig, Hüllblätter graufilzig
drüsenhaarig, einzelner blattloser Blütenstiel, einzeln stehende körbchenförmige, zitronengelbe Blütenstände, wird
gern von Wildbienen, Schwebfliegen und Faltern besucht.
Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)
Werdau, 16.06.2011, 17.06.2013;
Blütezeit Juni bis August, Standort Weiden und Bergwiesen, mehrere körbchenförmige Teilblütenstände, orangegelbe bis -rote
Zungenblüten, Unter- und Oberseite der Blätter mit feinen dunklen Haaren besetzt, die Blüten werden gern von Insekten besucht.
Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
Tussenhausen, 15.08.2020, 14.06.2021;
auch Mauer-Habichtskraut, Standorte Wälder,Gehölzränder, Schotterflure, auch am Grund von Mauern, Blütezeit Mai bis
August, zwei bis acht körbchenförmige gelbe Teilblütenstände, schwarz drüsig behaarte Hüllblätter.
Gattung Huflattich (Tussilago)
Huflattich (Tussilago farfara)
Tussenhausen, 04.03.2017;
eine der ersten Frühjahrsblumen, blüht vor der Entwicklung der Laubblätter, Blütezeit Februar bis April, wird von Bienen,
Käfern und Schwebfliegen bestäubt, wächst an mäßig feuchten hellen Standorten, gilt als Heilpflanze bei Erkrankungen der
Atmungsorgane, 1994 in Deutschland Heilpflanze des Jahres.
Gattung Hundskamillen (Anthemis)
Acker-Hundskamille (Anthemis arvensis)
Tussenhausen, 24.05.2015;
Gattung Kletten (Arctium)
Große Klette (Arctium lappa)
Tussenhausen, 12.07.2021 (3);
Blütezeit Juli bis September, Standort sonnig bis halbschattig, Pfahlwurzler, Stängel aufrecht mit aufrecht stehenden
beblätterten Ästen, große gestielte, elliptisch zugespitzte Grundblätter, kugelförmiger Blütenkorb, Blütenfarbe
rötlich-violett, Bienenweide und Schmetterlingspflanze.
Junge Blätter sind essbar, die Wurzel wurde im Mittelalter auch als Gemüse gegessen.
Gattung Kosmeen (Cosmos)
Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus, Cosmea bipinnata)
Jettingen-Scheppach, 15.10.2005 (2);
bei ausreichend Sonne duftende, weiße, rosa oder violette Blüten, für Insekten sind die nektarreichen ungefüllten
Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle.
Gattung Kratzdisteln (Cirsium)
Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
Adetswil (ZH), Schweiz, 08.06.2010, 03.10.2010;
Standort Weg- und Feldränder, aufrechter, rispig verzweigter Stängel, im unteren Bereich stachelige Blätter, obere Laubblätter
haben meist keine Spitzen, Blüten rötlich bis violett, weibliche Pflanzen haben kleinere Blütenkörbchen, Nektarquelle für
viele Schmetterlingsarten.
Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare)
Jettingen-Scheppach, 24.07.2010, Tierpark Lange Erlen (BS), Schweiz, 14.07.2013;
Blütezeit Juni bis September, häufig an Wegerändern, bevorzugt mäßig trockene lockere Böden, pinkfarbene,
körbchenförmige Blüten, Laubblätter gezähnt mit dornigen Spitzen, Nahrungspflanze für Tagfalter und andere Insekten
sowie für die Raupen des Distelfalters, die Samen werden gerne vom Stieglitz gefressen, Nationalblume Schottlands.
Kohldistel (Cirsium oleraceum)
Werdau, 05.08.2013, Hundsmoor, 14.07.2019, Tussenhausen, 12.07.2021;
Blütezeit Juni bis Oktober, wächst auf feuchten Wiesen, in Auenwäldern, an Bachufern, blassgelbe Röhrenblüten, Laubblätter
weich, nicht stechend, Futterlieferant für zahlreiche Insekten.
Gattung Kugeldisteln (Echinops)
Ruthenische Kugeldistel (Echinops ritro)
Hinterkappelen (BE), Schweiz, 24.10.2015, Mindelheim, 14.08.2025;
Blütezeit Juli/August, an sonnigen Standorten bis in den Herbst, wärmeliebend, violettblaue Kugelblüten, nach der
Blüte bildet sich ein schöner Samenstand aus, bei Insekten sehr beliebt.
Gattung Löwenzahn (Taraxacum)
Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Grünenbaindt, 03.05.2009, Werdau, 05.05.2010;
auch Wiesen-Löwenzahn, alte Heilpflanze, Blätter eignen sich auch für Salate, blüht von März bis November, sehr häufig,
Blüten sind nur an hellen Tagen geöffnet, in allen Pflanzenteilen weißer Milchsaft, Laubblätter bilden eine grundständige
Rosette, Blattform variiert je nach Niederschlag, Sonnenstrahlung und Jahreszeit, hohle Blütenstandstiele, Blütenkörbe mit
bis zu 150 gelben Zungenblüten, verblühten Pflanzen werden Pusteblume genannt.
Herbst-Löwenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
Wüstenbrand, 31.07.2013 (2);
Blütezeit Juli bis Oktober, Fruchtreife August bis November, Laubblätter bilden eine grundständige Rosette,
aufrechter Stängel, blattlos, schuppige Blütenstandsschäfte mit bis zu sieben nur aus Zungenblüten bestehenden,
gelben Blütenkörbchen, rötlicher Streifen an den äußeren Zungenblüten.
Gattung Margeriten (Leucanthemum)
Margerite Robinsons Rosa (Tanacetum coccineum)
Jettingen-Scheppach, 05.06.2006, 04.05.2007;
auch Bunte Margerite oder Feuermargerite, Blühbeginn Mai, die Blüten werden stark von Insekten angeflogen, winterhart.
Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
Bäretswil (ZH), Schweiz, 26.05.2010, 27.05.2010;
auch Magerwiesen- oder Frühe Margerite, blüht von Mai bis September auf Wiesen, in Europa verbreitet, oft in großen
Beständen, stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, früher Orakelblume, mit deren Hilfe die Anzahl der zu
erwartenden Kinder vorausgesagt wurde, Heilwirkung ähnlich wie Kamille bei Erkältungen, wirkt aber schwächer.
Gattung Mariendisteln (Silybum)
Mariendistel (Silybum marianum)
Tussenhausen, 07.07.2016, 31.05.2025 (2);
stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Blütezeit Juni bis September, liebt warme, sonnige Standorte mit nährstoffreichen
Böden, wird auch als Wilde Artischocke bezeichnet, in der Antike als Heilmittel zum Beispiel gegen Schlangenbisse eingesetzt,
2021 in Österreich Arzneipflanze des Jahres, der Legende nach fielen einige Tropfen Milch auf die Distel, als die Jungfrau
Maria ihr Kind stillte, so bildeten sich weiße Flecken auf den Blättern, die typisch für die Pflanze sind.
Gattung Pippau (Crepis)
Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
Jettingen-Scheppach, 01.07.2013;
Vorkommen Mai bis September auf Wiesen, keine Futterpflanze, da ihr Heu hart ist, aufrechter, im oberen Bereich
verzweigter Stängel mit Blütenkorb, der aus einzelnen gelben Zungenblüten besteht, Blätter kleinere und schmaler als
beim Löwenzahn, wichtige Pollenquelle für Wildbienen, der Name ist die slawische Bezeichnung für Löwenzahn.
Gattung Ringelblumen (Calendula)
Garten-Ringelblume (Calendula officinalis)
Jettingen-Scheppach, 13.09.2007 (2);
die Wildpflanze stammt wohl ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, die Blütenkörbchen gibt es einfach oder gefüllt in Farben
zwischen hellem Gelb und kräftigen Orange, der Name geht auf die im Blütenstand ringförmig gekrümmten Früchte zurück, alle
Pflanzenteile werden in der Naturheilkunde verwendet, Aufzeichnungen über die Heilpflanze gab es bereits im 12. Jahrhundert
bei Äbtissin Hildegard von Bingen, auch für die Wettervorhersage ist die Pflanze beliebt, sie faltet die Blüten zusammen,
wenn Regen droht.
Gattung Rudbeckien (Rudbeckia)
Gefülltblühender Sonnenhut (Rudbeckia laciniata)
Jettingen-Scheppach, 25.07.2006;
blüht von August bis September.
Gelber Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)
Werdau, 08.08.2010;
bekanntester Vertreter der Sonnenhüte, stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)
Tussenhausen, 14.07.2021;
Zierpflanze in Parks und Gärten, Blütezeit je nach Standort Mai bis Oktober, Zungenblüten mit rosa- bis
purpurfarbenen Kronblättern.
Schwarzäugige Rudbeckie (Rudbeckia hirta)
Hirsehaus (Bayerischer Wald), 01.07.2007;
auch Rauer Sonnenhut, Blütezeit Juli und September, Standort warm und sonnig, Stängel aufrecht, behaart, Blütenkörbe stehen
einzeln am Ende des Stängels, Blüten goldgelb mit grünem Zentrum.
Gattung Schafgarben (Achillea)
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)
Bäretswil (ZH), Schweiz, 16.07.2010, 03.10.2010;
auch Wiesenschafgarbe, Blütezeit Juni bis Oktober auf Wiesen, Halbtrockenrasen, Boden soll nicht zu feucht sein, aromatischer
Duft, galt schon im Altertum als Frauenheilkraut mit entkrampfender Wirkung, enthält ätherische Öle, verwendet werden kann die
ganze Pflanze, frische Triebe und Blätter eignen sich auch für Salate, 2004 Heilpflanze des Jahres, besonders Schafe lieben
den würzigen Geschmack der Schafgarbe.
Goldgarbe (Achillea filipendulina)
Jettingen-Scheppach, 12.07.2006 (2);
auch Gold-Schafgarbe, Gelbe Schafgarbe oder Farnblättrige Schafgarbe, wächst an sonnigen Standorten, ähnliche Wirkstoffe wie
die Schafgarbe, sollte aber nicht in großen Mengen und über einen längeren Zeitraum angewendet werden.
Gattung Sonnenblumen (Helianthus)
Gewöhnliche Sonnenblume (Helianthus annuus)
Jettingen-Scheppach, 12.07.2006, Tussenhausen, 26.08.2016;
stammt ursprünglich aus Mexiko und dem Südwesten der USA, bevorzugt mäßig feuchte, warme, sonnige Standorte,
Blütenkorb mit zahlreichen einzelnen Zungenblüten, Blütezeit Ende Juni bis September, Kompasspflanze, richtet sich
zur Sonne.
Topinambur (Helianthus tuberosus)
Jettingen-Scheppach, 22.09.2010;
Ursprünglich stammt die "Indianerkartoffel" aus Nord- und Mittelamerika, sie gelangte Anfang des 17. Jahrhunderts
nach Europa, wo sie sich vor allem in Frankreich großer Popularität erfreute. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen des
Topinambur wichtiges Nahrungs- und Futtermittel, bis sie von der Kartoffel verdrängt wurden.
Die unterirdischen Knollen des Wurzelgemüses erinnern vom Aussehen her an Ingwerwurzeln, schmecken aber leicht nussig-süßlich.
Neben Jerusalemartischocke, Erdbirne oder Rosskartoffel bekam Topinambur auch den Namen "Diabetiker-Kartoffel", weil
die Knollen im Gegensatz zu Kartoffeln keine Stärke, sondern Inulin enthalten. Dieser Ballaststoff beeinflusst den
Blutzuckerspiegel weniger. Zudem stärkt Topinambur die Darmflora und hat eine Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen.
Lange Zeit fast nur auf Märkten oder in Bioläden erhältlich, erfreut sich Topinambur wieder zunehmender Beliebtheit.
Er lässt sich hervorragend verarbeiten, als Suppe, Auflauf oder Püree, im Salat oder wie Kartoffeln zubereitet überzeugt er
als Beilage.
Gattung Telekia
Große Telekie (Telekia speciosa)
Jettingen-Scheppach, 05.07.2009, 29.06.2010, 30.06.2010, 01.07.2013 (2), 17.06.2015;
Blütezeit von Juni bis August, ähnelt dem Echten Alant (Inula helenium), deshalb auch Großblumiger Scheinalant
genannt, unterscheidet sich durch die Blätter, die bei der Telekie herzförmig und von unten grün sind, während die
länglichen Blätter des Echten Alants auf der Unterseite wollig behaart sind.
Gattung Wasserdost (Eupatorium)
Echter Wasserdost (Eupatorium cannabinum)
Pfäffikersee, Auslikon (ZH), Schweiz, 06.07.2011, 20.07.2012;
auch Kunigundenkraut genannt, Standort feuchte Wiesen, Ufer von Gräben oder Bächen, Waldränder, meist aufrechte Stängel mit
gegenständig angeordneten Blättern, dichte, leicht gewölbte Blütenstände mit mehreren körbchenförmigen Teilblütenständen,
wegen der späten Blühperiode im August hat der Wasserdost besondere Bedeutung als Nektarpflanze für allerlei Insekten,
insbesondere für Schmetterlinge, da viele Sommerblumen ihre Hauptblütezeit bereits überschritten haben.
Gattung Wegwarten (Cichorium)
Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus)
Jettingen-Scheppach, 04.09.2010 (2);
von Juni bis Oktober häufig an Wegrändern zu finden, 2009 Blume des Jahres und 2020 Heilpflanze des Jahres in
Deutschland.
Gattung Wucherblumen (Tanacetum)
Mutterkraut (Tanacetum parthenium)
Jettingen-Scheppach, 29.06.2010, 30.06.2010, 01.07.2013, Tussenhausen, 25.06.2021;
stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, Blütezeit Juni bis Mitte September, stark aromatischer Duft, die Blüten ähneln
denen der Kamille, sind jedoch deutlich kleiner, bereits in der Antike wurde Mutterkraut als Heilpflanze in der
Frauenheilkunde gegen Geburtsschmerzen verwendet.
Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Werdau, 26.07.2013 (4), 04.08.2013;
der Name bezieht sich auf die fiedrigen farnähnlichen Blätter, in ganz Europa verbreitet, gesellig an sonnigen
Wegrändern, Blütezeit Juli bis September, vor Jahrhunderten in der Pflanzenheilkunde Mittel gegen Wurmerkrankungen
und Ungeziefer, wegen der giftigen Inhaltsstoffe wird heute von einer innerlichen Anwendung abgeraten, für
Räuchermischungen ist Rainfarn zum Vertreiben von Mücken geeignet. |