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Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca)

Ordnung Röhrlingsverwandte (Boletales)
Familie Kremplingsähnliche (Paxillaceae)

18. Oktober 2018, Jettingen-Scheppach; Vorkommen Juni bis November in Nadelwäldern, auf Nadelholzstümpfen und Holzresten; auch Orangegelber Gabelblättling, Orangebrauner oder Gemeiner Afterleistling genannt; erhielt seinen Namen wegen der Ähnlichkeit zum Echten Pfifferling (Cantharellus cibarius), wird aber trotz der lamellenartigen Hutunterseite zur Ordnung der Dickröhrlingsartigen gezählt und ist mit den Leistenpilzen, zu denen der Echte Pfifferling gehört, nicht verwandt.

Hut, Stiel, Fleisch und die lamellenähnlichen Blätter sind kräftig orangegelb, der Echte Pfifferling ist in seiner Färbung eher gelblich; eine Unterscheidung ist auch anhand von Geschmack und Geruch möglich: das Fruchtfleisch des Echten Pfifferlings ist aromatisch, fest und leicht scharf, das Fleisch des Falschen Pfifferlings riecht unauffällig, ist faserig und ohne Geschmack.

Zur Essbarkeit variieren die Aussagen von "bedingt essbar" über "essbar, aber nicht bekömmlich" bis "in größeren Mengen leicht giftig".

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Aktualisiert 10/2018