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Topinambur (Helianthus tuberosus)

Ordnung Asternartige (Asterales)
Familie Korbblütler (Asteraceae)

Botanisch gehört Topinambur zur Gattung Sonnenblumen (Helianthus). Die unterirdischen Knollen des Wurzelgemüses erinnern vom Aussehen her an Ingwerwurzeln, schmecken aber leicht nussig-süßlich.
Ursprünglich stammt die "Indianerkartoffel" aus Nord- und Mittelamerika, sie gelangte Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa, wo sie sich vor allem in Frankreich großer Popularität erfreute. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen des Topinambur wichtiges Nahrungs- und Futtermittel, bis sie von der Kartoffel verdrängt wurden.
Lange Zeit fast nur auf Märkten oder in Bioläden erhältlich, erfreut sich Topinambur wieder zunehmender Beliebtheit. Er lässt sich hervorragend verarbeiten, als Suppe, Auflauf oder Püree, im Salat oder wie Kartoffeln zubereitet überzeugt er als Beilage.

Neben Jerusalemartischocke, Erdbirne oder Rosskartoffel bekam Topinambur auch den Namen "Diabetiker-Kartoffel", weil die Knollen im Gegensatz zu Kartoffeln keine Stärke, sondern Inulin enthalten. Dieser Ballaststoff beeinflusst den Blutzuckerspiegel weniger. Zudem stärkt Topinambur die Darmflora und hat eine Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen.

Aktualisiert 11/2016