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Knoblauch (Allium sativum)

Ordnung Spargelartige (Asparagales)
Familie Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Knoblauch als Nahrungs- und Heilmittel wurde bereits vor etwa 5.000 Jahren in Zentralasien angebaut und gelangte von dort aus nach Europa.
In Ägypten galt Knoblauch als heilige Pflanze, die Arbeiter an den Pyramiden erhielten eine tägliche Ration als Stärkungsmittel. Auch Römer und Griechen kannten die Heilkraft der Pflanze und der Talmud empfiehlt den Genuss von Knoblauch, denn er sättige den Körper, gebe dem Geist Klarheit, stärke die Manneskraft und vertreibe Parasiten aus dem Darm.

In Deutschland war Knoblauch 1989 Arzneipflanze des Jahres. Er wirkt antibakteriell, desinfiziert den Darm, soll die Cholesterinwerte senken und so Blut, Herz und Gefässe gesund halten und sogar bei Diabetes und Krebs erstaunliche Wirkung haben.

Grund für den typischen Geruch des Knoblauchs, der von einigen Menschen als unangenehm empfunden wird, ist das im Knoblauch enthaltene schwefelhaltige Allicin. Überzeugte Knoblauchfans müssen schon manchmal um ihre sozialen Kontakte fürchten. In der Frage, ob nur frischer Knoblauch oder ob Knoblauchpräparate nicht eine ebenso gesundheitsfördernde Wirkung haben, gehen die Meinungen auseinander.

Die Einsatzmöglichkeiten der Wunderknolle sind mit Küche und Medizin nicht ausgeschöpft. Auch Pflanzenschädlinge werden durch den Geruch vertrieben. Knoblauch neben anderen Nutzpflanzen lässt so manchen Fressfeind zurückschrecken.
Und mit Bram Stokers Dracula wurde Knoblauch als Abwehr gegen Vampire populär.

Aktualisiert 11/2016