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Kartoffel (Solanum tuberosum)

Ordnung Nachtschattenartige (Solanales)
Familie Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Mit "Kartoffel" ist meist die unterirdischen Knolle gemeint, mit denen sich die Pflanze vermehrt.

Die Kartoffel ist weltweit eines der wichtigsten Nahrungsmittel, es gibt etwa 4.000 essbare Kartoffelsorten, die meisten davon in Südamerika. In den südamerikanischen Anden wurden Kartoffeln schon vor rund 3.000 Jahren von den Inkas kultiviert. Nach Europa kam sie erst im 16. Jahrhundert, in Deutschland feierte der Kartoffelanbau 1997 sein 350-jähriges Bestehen. Die Kartoffel ist also keineswegs typisch deutsch. Ihren Aufstieg in Deutschland verdankt sie besonders Preussenkönig Friedrich II., der 1746 anlässlich einer Hungersnot in Pommern den ersten Kartoffelbefehl erließ, um den Anbau von Kartoffeln in den preußischen Provinzen durchzusetzten.

In Deutschland gibt es übrigens drei Kartoffelmuseen. Das Münchener Museum widmet sich mit einer umfangreiche Gemälde- und Büchersammlung der Kartoffel aus kunst- und kunsthistorischer Sicht. Allerdings ist es zur Zeit wegen Umzug geschlossen.
Das Deutsche Kartoffelmuseum in Fußgönheim (Rheinland-Pfalz) hat Botanik, Zucht, Herkunft, Verbreitung und Anbau der Kartoffel zum Thema. Und das Vorpommersche Kartoffelmuseum in Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) informiert ebenfals über Anbau und Zucht der Kartoffel.
Aktualisiert 11/2016