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Eiche (Quercus)

Ordnung Buchenartige (Fagales)
Familie Buchengewächse (Fagaceae)

Eichen sind die zweithäufigste Laubbaumgattung in Deutschland. Dabei handelt es sich meist um die einheimischen Eichenarten Stieleiche (Quercus robur), auch Deutsche Eiche genannt, oder Traubeneiche (Quercus petraea). Die Arten sind an den Früchten zu unterscheiden, bei der Traubeneiche sitzen die Eicheln gehäuft an kurzen Stielen.
Die Stieleiche war Baum des Jahres 1989.

Bei den Germanen war die Eiche dem Gott Donar geweiht, besonders alte, ehrwürdige Bäume wurden als Donareichen bezeichnet. In vielen Kulturen gilt der robuste Baum als Sinnbild für Standhaftigkeit und Heldentum. Eicheln oder Eichenlaub sind Zierde auf Münzen, Wappen und Rangabzeichen.

Eichen können bis zu 800 Jahre alt werden. Im Alter ist der sturmfeste Baum blitzgefährdet, so rät der Volksmund: "Eichen sollst du weichen ...".

Früher galten Eicheln, nachdem sie entbittert waren, als Nahrung mit viel Stärke, Eiweiß und Fett. Noch im Mittelalter wurde Getreide mit Eichelmehl gestreckt. Heute werden Eicheln in der Schweinemast verwendet, für Pferde und Rinder jedoch sind Eicheln, besonders wenn sie noch unreif sind, giftig. Für Insekten und deren Larven sowie für viele Vogel- und Säugetierarten bieten unsere heimischen Eichen und deren Früchte wichtige Nahrung.

Das schwere und harte Eichenholz trocknet sehr langsam, es verzieht sich kaum und eignet sich deshalb gut als Bauholz.
Aktualisiert 08/2020