Apfel
Avocado
Bergahorn
Birke
Blütenkirsche
Bougainvillea
Eberesche
Eibe
Eiche
Forsythie
Ginkgo
Granatapfel
Hibiskus
Magnolie
Olivenbaum
Orange
Vogelkirsche
Weide
Zitrone
eberesche eberesche picture galleries for websitesby VisualLightBox.com v6.1
Eberesche (Sorbus aucuparia)

Ordnung Rosenartige  (Rosales)
Familie Rosengewächse (Rosaceae)

Der häufiger als Vogelbeere bezeichnete Baum ist europaweit, besonders in den Mittelgebirgen, verbreitet und war 1997 in Deutschland "Baum des Jahres".

Für Insekten, Vögel und Säugetiere ist die Vogelbeere eine wertvolle Futterpflanze. Mehr als 60 Vogelarten schätzen die kleinen Beeren. Seidenschwänze, die in manchen Jahren aus Nordeuropa bei uns überwintern, aber auch Rotfuchs, Dachs und Nagetiere wie Siebenschläfer oder Haselmaus mögen die Früchte. Eichelhäher, die sich im Boden Wintervorräte anlegen, tragen zur Ausbreitung der Eberesche bei.

Entgegen einer im Volksglauben noch verbreiteten Annahme sind die Früchte der Eberesche ungiftig. Die Beeren enthalten lediglich Parasorbinsäure, die einen bitteren Geschmack hervorruft und zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird diese zu Sorbinsäure abgebaut und so lassen sich Vogelbeeren zu schmackhaften Produkten verarbeiten.

Auch im Brauchtum spilet die Eberesche eine bedeutende Rolle. In der germanischen Mythologie war die Eberesche als Glück bringender Baum dem Gott Thor geweiht. Nach dem keltischen Baumkreis zählt die Eberesche zu den Lebensbäumen, in ihrem Zeichen Geborenen wird Lebensfreude und Anpassungsfähigkeit an schwierige Lebensumstände nachgesagt. Einem irischen Sprichwort zufolge gilt die Vogelbeere als Schutzbaum gegen Blitzschlag und Hexenzauber.
Im Erzgebirge ist der "Vuglbärbaam" Nationalbaum.

Aktualisiert 08/2020